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| 12.05.2026 22:30:00 |
Neue ungarische Regierung angelobt
Budapest - Genau einen Monat nach der Abwahl von Premier Viktor
Orbán und seiner Partei Fidesz in Ungarn haben die Ministerinnen und
Minister der neuen Regierung von Péter Magyar Dienstagnachmittag
ihren Amtseid abgelegt. Mit der Angelobung tritt das Kabinett sein
Amt an. Dem neuen Kabinett gehören neben dem Regierungschef 16
Ministerinnen und Minister an, allesamt aus Magyars TISZA-Partei.
Außenministerin Anita Orbán wird auch das Amt des Vizepremiers
bekleiden.
Verfahren gegen "Letzte Generation": Vier Schuldsprüche
Wien - Wegen Sachbeschädigung sowie schwerer Sachbeschädigung
sind am Dienstag am Wiener Landesgericht vier der fünf ehemaligen
Aktivistinnen und Aktivisten der früheren Klimaschutzbewegung
"Letzte Generation" verurteilt worden. Darunter war auch die
29-jährige Anja Windl. Sie wurde nicht rechtskräftig zu einer
bedingten Freiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt, drei weitere
Angeklagte zu Geldstrafen. Ein Pensionist erhielt einen Freispruch.
79. Filmfestspiele Cannes sind eröffnet
Cannes - Mit einem ersten Schaulaufen auf dem roten Teppich für
die Eröffnungsgala hat am Dienstag das internationale Filmfestival
von Cannes begonnen. Die chinesische Schauspielerin Gong Li und die
US-Schauspielerin Jane Fonda erklärten das elftägige Festival für
eröffnet. Die französisch-malische Schauspielerin Eye Haïdara
moderierte die Eröffnungsfeier, bei der der für seine "Herr der
Ringe"-Trilogie bekannte neuseeländische Regisseur Peter Jackson
eine Ehrenpalme verliehen bekam.
US-Präsident Trump reist zu Chinas Staatsoberhaupt Xi
Peking - US-Präsident Donald Trump wird am Mittwoch zum ersten
Mal seit 2017 zu offiziellen Gesprächen in China erwartet. Er wird
am Mittwoch in Peking eintreffen, die Gespräche mit dem chinesischen
Präsidenten Xi Jinping sind für Donnerstag und Freitag angesetzt. Es
ist das erste persönliche Treffen der beiden seit mehr als sechs
Monaten. Nach US-Angaben sollen die Staatschefs der beiden größten
Volkswirtschaften über eine Reihe von Streitthemen und
Handelsabkommen beraten.
Pilnacek-Handy im Fokus des U-Ausschusses
Wien - Das mittlerweile zerstörte Handy des verstorbenen
Justiz-Sektionschefs Christian Pilnacek stand am Dienstag im
Mittelpunkt des U-Ausschusses in dieser Causa. Konkret ging es um
die Beweisqualität des Smartphones: Der damalige Chefermittler
stufte es als nicht relevant für die Klärung der Todesumstände ein,
da es am Tatort keinen Hinweis auf Fremdverschulden gegeben habe.
Anders die zuständige Oberstaatsanwältin: Das Handy hätte ein
wesentliches Beweismittel sein können.
Trump nennt iranische Forderungen "Müll"
Washington/Teheran - Die Hoffnungen auf ein Friedensabkommen
zwischen den USA und dem Iran haben am Dienstag erneut einen herben
Dämpfer erlitten. US-Präsident Donald Trump wies die jüngsten
Forderungen aus Teheran als "Müll" zurück und warnte, die seit
Anfang April geltende Waffenruhe werde nur noch künstlich am Leben
gehalten. Dienstagabend übte Außenamtssprecher Ismail Baghai Kritik
an der Verhandlungsführung der Amerikaner und sagte, dass Washington
die Kapitulation des Iran wolle.
Ex-SOS-Kinderdorf-Mitarbeiter in Salzburg vor Gericht
Salzburg/Seekirchen - Am Landesgericht Salzburg muss sich am
Mittwoch ein mittlerweile 58-jähriger Mann wegen einer Reihe von
Missbrauchsvorwürfen verantworten. Der einschlägig vorbestrafte
Österreicher war im SOS-Kinderdorf Seekirchen am Wallersee
(Flachgau) als Familienhelfer tätig und soll an zwei dort
untergebrachten Mädchen geschlechtliche Handlungen in Form
wiederholter Berührungen im Brust- und Schambereich vorgenommen
haben. Beide Mädchen waren zum Zeitpunkt der Taten unter 14 Jahre
alt.
US-Gericht setzt Urteil gegen Trumps Zölle zunächst aus
Washington - Im juristischen Tauziehen um seine umstrittene
Zollpolitik hat US-Präsident Donald Trump einen Etappensieg
errungen. Ein Berufungsgericht hat am Dienstag die Entscheidung
einer unteren Instanz vorläufig ausgesetzt, die Trumps temporäre
Zölle auf Einfuhren aus der ganzen Welt vergangene Woche als
rechtswidrig eingestuft hatte. Importeure müssen nun zunächst weiter
die Abgaben in Höhe von 10 Prozent zahlen.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick
erfolgte automatisch.
red
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