| Semperit drehte Ergebnis im 1. Quartal auf 8,9 Mio. Euro ins Plus / EBITDA kletterte auf 26,8 Mio. Euro - Umsatz wuchs um knapp 8 Prozent - Ausblick für das Gesamtjahr 2026 betätigt |
| 13.05.2026 08:11:00 |
Der in Wien ansässige Gummi- und Kautschukkonzern
Semperit hat im ersten Quartal 2026 wieder deutlich in die
Gewinnzone zurückgefunden. Nach einem Verlust drehte das Ergebnis
nach Steuern mit 8,9 Mio. Euro ins Plus. Auch beim Umsatz und dem
operativen Ergebnis (EBITDA) verzeichnete das Traditionsunternehmen
in den ersten drei Monaten des Jahres kräftige Zuwächse. Der
Wachstumsausblick für das Gesamtjahr wurde bestätigt.
Der Umsatz der Semperit-Gruppe stieg von Jänner bis März um 7,9
Prozent auf 163,7 Mio. Euro. Das operative Ergebnis vor
Abschreibungen (EBITDA) wurde auf 26,8 Mio. Euro mehr als
verdoppelt, verglichen mit 11,1 Mio. Euro im schwachen
Vorjahresquartal. Bereinigt um Projektkosten in Höhe von 1,0 Mio.
Euro für die digitale Transformation lag das operative EBITDA bei
27,8 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge verbesserte sich dadurch von 7,3
auf 16,4 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich auf 14,4
Mio. Euro, nach einem Minus von 1,3 Mio. Euro im Vorjahr.
Ausblick für 2026 bestätigt
Die positive operative Entwicklung wurde von beiden Divisionen
getragen. Der Bereich für industrielle Anwendungen (SIA) steigerte
den Umsatz um 7,4 Prozent, während die auf maßgeschneiderte
technische Lösungen fokussierte Division Engineered Applications
(SEA) um 8,3 Prozent zulegte. Semperit-CEO Manfred Stanek betonte,
die Entwicklung unterstreiche die operative Stärke. "Nach der
Rückkehr auf den Wachstumspfad im ersten Quartal sehen wir Semperit
für das Gesamtjahr 2026 gut positioniert, um von einer moderaten
Markterholung überproportional zu profitieren", wird Stanek zitiert.
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Semperit weiterhin ein
Umsatzwachstum im höheren einstelligen Prozentbereich sowie einen
Anstieg des operativen EBITDA auf rund 95 Mio. Euro. Das Management
wies jedoch auf erhöhte geopolitische Unsicherheiten hin, welche die
Preisentwicklung und Materialverfügbarkeit beeinflussen könnten. Um
Risiken wie etwaigen Lieferengpässen durch die Lage im Nahen Osten
entgegenzuwirken, setzt das Unternehmen im Rohstoffeinkauf
konsequent auf eine Mehrquellen- und Mehrregionen-Strategie.
ivn/bel
ISIN AT0000785555
WEB http://www.semperitgroup.com
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Autor: - APA/ivn/bel
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