| Goldpreis fällt zeitweise auf niedrigsten Stand seit Ende März |
| 20.05.2026 13:31:00 |
Der Goldpreis ist am Mittwoch
zeitweise auf den tiefsten Stand seit Ende März gefallen. Der Preis
für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) war im frühen Handel bis auf
4.454 US-Dollar gesunken. Bis zum Mittag erholte sich der Preis des
Edelmetalls jedoch etwas und lag bei 4.495 Dollar und damit auf dem
Niveau vom Vorabend.
Insgesamt hielten sich die Preisausschläge in Grenzen. Der Goldpreis
war bereits am Ende der vergangenen Woche merklich gefallen. Händler
verweisen auf die fehlenden Fortschritte mit Blick auf den
Iran-Krieg. So hatte der Goldpreis am Donnerstag noch bei 4.700
Dollar gelegen. US-Präsident Donald Trump hat zwar auf einen
geplanten Angriff auf den Iran verzichtet. Fortschritte mit Blick
auf eine Öffnung der Straße von Hormus sind allerdings nicht zu
erkennen.
Seit Kriegsbeginn Ende Februar haben die durch die wachsenden
Inflationsgefahren geänderten Zinserwartungen die Goldpreise
belastet. Aktuell wird damit gerechnet, dass die US-Notenbank ihre
Zinsen zunächst nicht senken wird. Von der Europäischen Zentralbank
(EZB) wird überwiegend eine Leitzinsanhebung erwartet. Die Renditen
für Staatsanleihen sind bereits deutlich gestiegen. Gold selbst
wirft keine laufende Verzinsung ab und verliert damit im Vergleich
zu festverzinslichen Wertpapieren an Attraktivität.
Der Goldpreis wird zudem durch den an den vergangenen Tagen
gestiegenen Dollarkurs gedrückt. Edelmetalle werden in Dollar
gehandelt. Ein höherer Dollarkurs erhöht die Preise für Anleger in
anderen Währungsräumen und dämpft die Nachfrage.
Der Silberpreis legte unterdessen etwas zu. Der Preis
für eine Feinunze stieg zuletzt um 2,8 Prozent auf 75,79
Dollar./jsl/jha/
ISIN XC0009655157 XC0009653103
AXC0167 2026-05-20/13:31
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Autor: - dpa-AFX
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