| EQS-Adhoc: Rheinmetall AG: Rheinmetall schließt Vertrag über Verkauf des Automotive-Geschäftes und konzentriert sich künftig voll auf das Defence-Geschäft (deutsch) |
| 03.06.2026 15:03:00 |
Rheinmetall AG: Rheinmetall schließt Vertrag über Verkauf des
Automotive-Geschäftes und konzentriert sich künftig voll auf das
Defence-Geschäft
EQS-Ad-hoc: Rheinmetall AG / Schlagwort(e): Mergers und Acquisitions
/ Verkauf von Unternehmensteilen Rheinmetall AG: Rheinmetall
schließt Vertrag über Verkauf des Automotive-Geschäftes und
konzentriert sich künftig voll auf das Defence-Geschäft
03.06.2026 / 15:03 CET/CEST Veröffentlichung einer
Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014,
übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den
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Mit dem Verkauf seiner zivilen Aktivitäten erreicht der
Rheinmetall-Konzern einen Meilenstein in der strategischen
Neuausrichtung. Rheinmetall und die in München ansässige
Industriegruppe AEQUITA haben nun einen Kaufvertrag unterzeichnet,
der der bisherigen Rheinmetall-Division Power Systems eine Zukunft
unter neuer Führung eröffnet. Rheinmetall fokussiert sich seit
geraumer Zeit auf das stark wachsende Geschäft mit den militärischen
Kunden und den Sicherheitsbehörden und weitet gleichzeitig das
technologische Portfolio auf die Domänen Air, Sea und Space aus.
Seit vergangenem Jahr hat der Konzern Gespräche mit potenziellen
Interessenten für das zivile Geschäft geführt, die nun mit der
vertraglichen Vereinbarung zum Firmenverkauf an AEQUITA erfolgreich
abgeschlossen wurden.
Die Transaktion, für die ein Abschluss im vierten Quartal 2026
angestrebt wird, steht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die
zuständigen Aufsichtsbehörden. Der vorläufige Kaufpreis für 100% der
Anteile beträgt 350 MioEUR und unterliegt bis Closing marktüblichen
Anpassungsmechanismen. Der tatsächliche finale Kaufpreis kann von
diesem Wert daher abweichen.
Bereits seit der Berichterstattung für das vierte Quartal 2025 ist
die Division Power Systems, die 2025 einen Umsatz rund 2 MrdEUR
erwirtschaftete, als "nicht fortgeführte Aktivität" des Konzerns
klassifiziert. In diesem Zusammenhang ist für den nicht
fortgeführten Geschäftsbereich eine weitere nicht zahlungswirksame
Wertberichtigung in der Größenordnung von rund 200 MioEUR zu
erfassen. Im Konzernabschluss 2025 war eine Wertberichtigung von 350
MioEUR erfasst worden, die in der ad-hoc-Mitteilung vom 17.12.2025
angegeben wurde. Insbesondere die weitere Verschlechterung der
Geschäftslage im Automotive-Bereich hatte Auswirkungen auf die
Umstände und Konditionen der finalen Einigung. Aufgrund der
Zuordnung der Wertminderung zum nicht fortgeführten Geschäftsbereich
sind mit dieser Wertberichtigung keine Liquiditäts- oder
Ergebnisauswirkungen für die fortgeführten Aktivitäten des Konzerns
verbunden. Die endgültige bilanzielle Behandlung ist abhängig von
dem Wert verschiedener Bilanzpositionen zum Vollzugszeitpunkt und
kann sich gegenüber dem oben genannten Betrag noch verändern.
Nach dem 2023/2024 bereits erfolgten Verkauf der Aktivitäten im
Bereich der Groß- und der Kleinkolben vollzieht Rheinmetall mit dem
Verkauf seiner zivilen Sparte wie angekündigt den entscheidenden
Schritt seiner Transformation zu einem domänenübergreifenden
Systemhaus der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, das ein
breites Produkt- und Leistungsspektrum für den Einsatz zu Lande, zu
Wasser, in der Luft und im Weltraum bietet.
Kontakt: Dr. Philipp von Brandenstein +49 (0) 211 473 4300,
philipp.vonbrandenstein@rheinmetall.com
Ende der Insiderinformation
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Rheinmetall AG
Rheinmetall Platz 1
40476 Düsseldorf
Deutschland
Telefon: +49 (0)211 473-4300
Fax: +49 (0)211 473-4158
E-Mail: philipp.vonbrandenstein@rheinmetall.com
Internet: www.rheinmetall.com
ISIN: DE0007030009
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Indizes: DAX
Börsen: Regulierter Markt in Düsseldorf, Frankfurt (Prime
Standard), Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate BSX;
Freiverkehr in Hannover
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2338982 03.06.2026 CET/CEST
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AXC0187 2026-06-03/15:03
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Autor: - dpa-AFX
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