| APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K |
| 05.06.2026 09:30:00 |
Trotz Waffenruhe-Vereinbarung erneut Kämpfe im Libanon
Beirut - Trotz der zwischen Israel und dem Libanon vereinbarten
Waffenruhe geht der Konflikt zwischen der Hisbollah-Miliz und Israel
weiter. Bei einem erneuten Angriff der proiranischen Miliz auf die
im Süden des Libanons stationierten Truppen wurde ein israelischer
Soldat getötet, teilte die Armee am Donnerstagabend mit. Die
Hisbollah hatte kurz zuvor die in der Nacht auf Donnerstag in
Washington zwischen dem Libanon und Israel vereinbarten Bedingungen
für eine Waffenruhe abgelehnt.
Österreicher sehen USA als größte Bedrohung für Weltfrieden
Wien/Washington - Die Österreicherinnen und Österreicher sehen
die USA derzeit als größte Bedrohung für die Weltfrieden. Dies zeigt
eine am Freitag veröffentlichte Umfrage des Magazins "Der
Pragmaticus". 37 Prozent der Befragten nennen bei einer
entsprechenden Frage die USA, während 33 Prozent Russland anführen.
In einer ähnlichen Umfrage vor zwei Jahren hatten noch 60 Prozent
Russland genannt und nur 15 Prozent die USA.
Putin hält Rede bei Wirtschaftsforum in St. Petersburg
St. Petersburg - Kremlchef Wladimir Putin will beim St.
Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum vor großem Publikum am
Freitag eine Rede zur Weltpolitik und zur wirtschaftlichen Lage
Russlands halten. Bei der Veranstaltung am Nachmittag beantwortet er
traditionell Fragen, die sich auch um seinen Krieg gegen die Ukraine
drehen. Russland nutzt das Wirtschaftsforum, um sich der Welt zu
präsentieren. Trotz eines Wachstumseinbruchs will das Land dabei
ökonomische Kraft demonstrieren.
US-Repräsentantenhaus bekennt sich zu Ukraine-Hilfe
Washington/Brüssel - Das US-Repräsentantenhaus hat am Donnerstag
ein umfangreiches Paket zu Ukraine-Hilfen sowie Sanktionen gegen
Russland gebilligt und sich klar zum NATO-Bündnis bekannt. Die
Parlamentskammer stimmte mit Hilfe von fast 20 Stimmen der
Republikaner für das Gesetz. Es gab 226 Ja- und 195 Nein-Stimmen.
Damit steigt der Druck auf Präsident Donald Trump, der sich zuletzt
kritisch über die NATO geäußert und im Ukraine-Krieg nicht klar auf
die Seite Kiews gestellt hatte.
Anthropic plädiert für weltweite Pause bei KI-Entwicklung
San Francisco - Der OpenAI-Rivale Anthropic bringt eine Pause bei
der Entwicklung leistungsstarker Künstlicher Intelligenz ins
Gespräch. "Wir glauben, dass es gut für die Welt wäre, die Option zu
haben, die Entwicklung besonders fortgeschrittener Modelle zu
verlangsamen oder zu pausieren", heißt es in einem Blogeintrag des
KI-Entwicklers. Ziel wäre, in dieser Zeit gesellschaftliche
Strukturen anzupassen sowie eine KI im Interesse der Gesellschaft
bzw. der Menschen zu etablieren.
2.222 Missachtungen von Betretungs- und Annäherungsverboten
Wien - 2025 sind österreichweit 14.101 Betretungs- und
Annäherungsverbote ausgesprochen worden. Gleichzeitig wurden 2.222
Verstöße dagegen registriert. In rund jedem sechsten Fall wird eine
zentrale Gewaltschutzmaßnahme missachtet, berichteten die Grünen
nach einer parlamentarischen Anfragebeantwortung durch Innenminister
Gerhard Karner (ÖVP). Annäherungsverbote würden nicht verpflichtend
kontrolliert. "Das ist eine gefährliche Lücke", betonte
Grünen-Frauensprecherin Meri Disoski.
Brunner: Große europäische Migrationswende auf gutem Weg
Brüssel/EU-weit - "Es ist im Interesse der Mitgliedstaaten, dass
der Pakt funktioniert, und von uns allen, von ganz Europa", sagt der
für Migration und Inneres zuständige EU-Kommissar Magnus Brunner
(ÖVP) eine Woche vor dem Inkrafttreten des neuen EU-Asyl- und
Migrationspakts im Gespräch mit der APA in Brüssel. "Die letzten
Schritte sind immer die schwierigsten. 100 Prozent wird am 12. Juni
sicher nicht möglich sein, aber die Mitgliedstaaten sind sehr
interessiert daran, dass es funktioniert."
NEOS wollen Medienrecht bei Online-Kommentaren reformieren
Wien - Die NEOS fordern eine Neuregelung im strafrechtlichen
Medienrecht. Social-Media-User sollen künftig nicht mehr für
beleidigende Kommentare Dritter unter ihren Postings verantwortlich
gemacht werden. "Das Ziel ist, Verantwortung dort anzusiedeln, wo
sie tatsächlich liegt", teilte NEOS-Justizsprecherin Sophie Wotschke
der APA mit. Sie kündigte eine rasche Prüfung und Gespräche mit den
Koalitionspartnern ÖVP und SPÖ an. Es kämen mehrere Lösungswege in
Betracht.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick
erfolgte automatisch.
red
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