| APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K |
| 06.06.2026 16:30:00 |
Vor Wahl in Armenien pro-russische Kandidaten festgenommen
Jerewan (Eriwan) - In Armenien sind einen Tag vor der
Parlamentswahl sechs Kandidaten der pro-russischen Oppositionspartei
"Starkes Armenien" festgenommen worden. Die staatliche
Nachrichtenagentur Armenpress berichtete am Samstag, die Zentrale
Wahlkommission habe den Ermittlern die Einleitung von Strafverfahren
gegen die Politiker gestattet. Gründe für die Festnahmen wurden
zunächst nicht genannt. Das zuständige staatliche Ermittlungskomitee
äußerte sich auf Anfrage nicht zu dem Vorgehen.
Bahrain und Kuwait verurteilen iranische Angriffe
Teheran - Die Golfstaaten Bahrain und Kuwait haben die erneuten
iranischen Angriffe ihre Staatsgebiete scharf verurteilt. Es handle
sich um eine "eklatante" Verletzung der Souveränität beider Länder,
berichtete die Staatsagentur BNA unter Berufung auf das bahrainische
Außenministerium. In der Nacht war es trotz geltender Waffenruhe in
der Golfregion zu einer neuen Eskalation zwischen den USA und dem
Iran gekommen. In Bahrain und Kuwait wurde am frühen Morgen
Raketenalarm ausgelöst.
SPÖ arbeitete Gesetzesvorschlag zu Online-Kommentaren aus
Wien - Justizministerin Anna Sporrer und der für Medien
zuständige Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) haben einen
Gesetzesvorschlag für den Umgang mit beleidigenden Kommentaren auf
Social-Media und missbräuchlichen Abmahnwellen an die
Koalitionspartner ÖVP und NEOS geschickt. Das
Medienrechtsänderungsgesetz ging heute in die politische
Koordinierung und soll rasch in den parlamentarischen Prozess
kommen, wie es in einer Stellungnahme hieß.
Papst in Spanien spricht "Treue zum Völkerrecht" an
Madrid - Papst Leo XIV. ist zum Auftakt seiner Spanienreise von
König Felipe VI. und Königin Letizia empfangen worden. Zu Beginn
seines Besuchs dankte der Pontifex Spanien am Samstag für die "Treue
zum Völkerrecht und zum Multilateralismus". Bei einer Begegnung mit
Vertretern des Staates, der Zivilgesellschaft und ausländischen
Diplomaten in Madrid bedauerte der Papst, dass "die Botschaft des
Friedens in diesen Zeiten leider für manche naiv und für andere
provokativ klingt".
Kleinkind gerät in Tirol mit Fuß unter Rasenmäher
Steinberg am Rofan - Ein eineinhalbjähriger Bub ist am
Samstagvormittag in Tirol mit einem Fuß unter den Rasenmäher seines
Vaters geraten und dabei schwer verletzt worden. Laut Polizei war
ein 40-Jähriger in Steinberg am Rofan (Bezirk Schwaz) dabei, das
Gras hinter einem Haus zu mähen. Dabei dürfte sein Sohn in Richtung
Rasenmäher gelaufen und ausgerutscht sein, wobei er mit dem rechten
Fuß unter das Gehäuse geriet, teilte die Polizei mit.
Ebola-Patient aus Berliner Charité entlassen
Bunia/Berlin/Washington - Nach gut zwei Wochen Behandlung in der
Berliner Charité ist ein US-amerikanischer Ebola-Patient aus dem
Krankenhaus entlassen worden. Der Arzt, der sich in der
Demokratischen Republik Kongo infiziert hatte, befinde sich in gutem
Gesundheitszustand, teilte die Klinik am Samstag mit. Seit dem 30.
Mai sei kein Virus mehr bei ihm nachgewiesen worden. Im Einklang mit
international üblichen Kriterien habe das Gesundheitsamt die
Isolationsanordnung daher um 12.00 Uhr aufgehoben.
Kein Vergleich nach Entfernung gesunder Gebärmutter in Linz
Linz - Im Fall einer gesunden Frau, der im Vorjahr in Linz
aufgrund einer falschen Krebsdiagnose fälschlicherweise die
Gebärmutter entfernt wurde, sind die Vergleichsgespräche mit dem
Kepler Universitätsklinikum Linz (KUK) nach Angaben des Anwalts der
Patientin gescheitert. Der Frau wurden 70.000 Euro bezahlt. Die
Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der
fahrlässigen Körperverletzung würden indes noch andauern, berichtete
das Ö1 Mittagsjournal des ORF am Samstag.
Ungarische Regierung schränkt Gastarbeiter-Zuzug ein
Budapest - Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat
per Regierungsverordnung den Zuzug von Gastarbeitern aus
Nicht-EU-Ländern eingeschränkt. Neue Aufenthaltsgenehmigungen unter
der Gastarbeiter-Regelung der Vorgängerregierung von Viktor Orban
würden mit sofortiger Wirkung nicht mehr erteilt, hält die
Verordnung fest, die in der Nacht auf Samstag im ungarischen
Amtsblatt erschien.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick
erfolgte automatisch.
red
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